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Gesundheitsrisiko ländlicher Raum? |
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23. Februar 2011, 15 Uhr Schwörsaal im Waaghaus | Marienplatz 28 | 88212 Ravensburg
Die Bedeutung einer gesicherten ambulanten Versorgungsstruktur für die Lebensqualität von Familien mit Frühgeborenen und schwer erkrankten Kindern
Wenn ein Kind lebensbedrohlich erkrankt, einen schweren Unfall erleidet oder in Folge einer Frühgeburt dauerhaft mit Problemen zu kämpfen hat, ändert sich das Leben der ganzen Familie. Zum bisher schon ausgefüllten Familienalltag kommen viele innere und äußere Belastungen hinzu.
Diese hoch belasteten Familien brauchen eine integrierte Unterstützung, die neben einer guten medizinisch-pflegerischen Versorgung auch alltagspraktische und psychosoziale Hilfen umfasst. Zusätzlich erschwert wird die Situation dann, wenn die Familien im ländlichen Raum leben. Für Diagnostik und stationäre Behandlung müssen sie weite Wege zu den nächstgelegenen Universitätskliniken auf sich nehmen.
Umso wichtiger ist daher eine gute häusliche Versorgung der Kinder und die mobile psychosoziale Betreuung der Familien. Wie der Aufbau kind- und familiengerechter ambulanter Versorgungsstrukturen gelingen kann, ist Thema unserer Veranstaltung Gesundheitsrisiko ländlicher Raum?
Programm:
Begrüßung durch Dr. Berthold Broll, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Liebenau
Prof. Dr. med. Christian Poets, Ärztlicher Direktor der Neonatologie Tübingen: Krankheitsverlauf – Krankheitsbewältigung – Lebensqualität bei Frühgeborenen; Versorgungserfordernisse aus neonatologischer Sicht
Christoph Gräf, Liebenauer Netzwerk Familie, Stiftung Liebenau: Der Alltag ambulanter Kinderkrankenpflege aus der Sicht der Arbeitsgemeinschaft akrobat
Frank Winkler, Stellvertretender Leiter der vdek-Landesvertretung: Die Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg als konstruktiver versorgungspolitischer Ansatz
Mit einem Podiumsgespräch und anschließendem Imbiss runden wir die Veranstaltung ab. |
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